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Opel GT

von Alex Grivonev (1:32 Revell)

Opel GT

Obwohl ich bereits ahnte, was mich im Karton erwartete, habe ich mich doch vom sehr schönen Kartonbild verleiten lassen und mir den 1:32er Bausatz des Opel GT zugelegt. Nach dem Auspacken wurde ich nicht enttäuscht: Feinste 1970er Jahre Steckbausatz-Qualität. "Grausam" ist vielleich ein wenig übertrieben, aber schon der erste Blick genügte, um zu begreifen, dass die 25 Bauteile seeehr viel Nacharbeit benötigen würden, um daraus etwas herzustellen, wofür man sich nicht zu schämen bräuchte.

Opel GT

Zumal ich jetzt eine Ausrede hatte, die Tamiya-Spraydose mit hellgrüner Farbe zu verwenden, die schon lange im Schrank Staub gesammelt hat, habe ich mich sofort an die Arbeit gemacht.

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Los ging es mit der Karosserie, bei der man erst mal die "daumendicken" Formtrennlinien wegschleifen musste. Die angegossenen "Rahmen" für die Blinker wurden ebenfalls geglättet. Der Bereich um die Fensterrahmen bedurfte auch einiger Aufmerksamkeit, hier wurden die Chrom-Zierleisten etwas mehr herausgearbeitet, wie auch die Blechstöße an allen Karosserieteilen. Tamiya Grundierung, zwei Schichten TS-22 Hellgrün drauf und der Lack durfte erst mal ein paar Tage aushärten.

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Beim Cockpit habe ich mich nicht lange aufgehalten, schwarzes "Leder" für Sitze, Armaturenbrett und Lenkrad, Decals für die Instrumente. Die Stoßfänger mussten erst mal ordentlich in Form gebracht und geglättet werden, bevor sie mit "Alclad 2" verchromt werden konnten. Die Nebelscheinwerfer enstanden aus je einem Tropfen 2K-Kleber, dem ich einen Hauch weiß beigemischt habe.

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Kommen wir zu den Rädern. Die Felgen waren durchaus brauchbar. Mit silberner und schwarzer Farbe, sowie den dazugehörigen Decals kann man diese gut zur Geltung kommen lassen. Die Reifen sind wie auch der Rest des Bausatzes eher "sparsam". Nach dem Abschleifen der Lauffläche und in Kombination mit den Felgen und Weißwand-Decals machen die Räder aber insgesamt einen wirklich guten Eindruck.

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Schon sind wir bei den "Feinarbeiten" an der Karosserie angelangt. Die Heckleuchten sind in einem Stück angegossen, es ist aber bemerkenswert, wieviel man da mit Farbe rausholen kann. Runde Schablone in passender Größe, Silber als Basis spritzen, transparentes Rot bzw. Orange von Tamiya oben drüber, Chromzierring-Decal drauf, voilá.

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Die Chromleisten an den Fensterrahmen wurden ebenfalls abgeklebt und gespritzt. Fehlten noch einige Farbtupfer mit dem Pinsel hier und da, Decals drauf, die wenigen Teile zusammensetzen und fertig. Als Krönung habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Auspuffrohre, welche beim Bausatz nicht vorhanden waren, aus Kanülen anzufertigen.

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Es ist erstaunlich, wieviel man aus diesem Bausatz mit ein wenig Nacharbeit und Farbe an den richtigen Stellen so rausholen kann!

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Alex Grivonev

Publiziert am 16. Oktober 2020

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